18.10.2020 Vernissage in Regensburg - Anmeldung unter info@holzundbild.de


 

 

Ingolf Keller - 3 Welten, ein Leben… von Roland Kugler, Mittelbayerische Zeitung

 

Geboren 1970 in der DDR, aufgewachsen in Langenroda in Thüringen. Ausbildung als Feinoptiker und 1992 Ausbildung zum Bankkaufmann in Jena. 13 Jahre bei der Sparkasse Jena tätig.

2005 nach München gezogen, dort bis Anfang 2018 als Banker gearbeitet.

Seit 2018 freischaffender Künstler auf dem Niederbayrischen Land - im kleinen Dorf Herrnsaal, an der Donau bei Kelheim.

DDR, Banken und Großstädte, Holzbildhauer und Fotograf in der Provinz „Ich hatte nach 25 Jahren einfach keine Lust mehr, in einer Bank zu arbeiten“.

„Ich wollte nie immer ein und dasselbe machen. Ich wollte selbst etwas machen, etwas das mir gefällt“.

Da passt es zu seinem Ausstieg und Neuanfang wunderbar, dass seine Lebensgefährtin, die er in München kennengelernt hatte, aus einem alten Bauernhof vom Land stammt.

Er kündigte, zog dorthin, richtete sich eine Werkstatt und ein neues Leben ein. „Vieles ist neu und anstrengend aber es geht mir so gut wie noch nie“.


Er arbeitet mit Motorsäge, Axt, Schleifblock, Polierballen und Kamera. Baut Obst und Gemüse an, trägt Hühner und Enten durch den Garten und redet mit Ihnen.



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Die Hornissen, Schmetterlinge, Käfer, Vögel und anderes Getier fühlen sich wohl in der Wildblumenwiese im Obstgarten, wo Natur noch Natur sein darf. Hier an der naheliegenden Donau und in den Bergen findet er seine Fotomotive oder auch in Island (bevorzugt im Winter), Argentinien und sonst wo auf der Welt.

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Er gestaltet seine Zeit wie er will, liegt in der Hängematte oder arbeitet von früh bis spät in der Werkstatt. Abends sitzt er nicht selten am Lagerfeuer und schläft im Sommer im Zelt. „Draußen ist es angenehmer als im Haus“.

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Genauso sind auch seine Kunstwerke: anders, besonders, authentisch. Experimentelle oder Naturfotografie, edle Drucke in limitierten Auflagen, abstrakte Holzbildhauerei oder ein Tisch. „Ich liebe es mit Holz zu arbeiten. Es ist natürlich, angenehm, beruhigend und verströmt einen besonderen Duft.“ Er bearbeitet das Holz so wie es gewachsen ist, unverfälscht, mit Löchern, Ästen, Rissen. Einige seiner Werke kann man hier ansehen oder in seiner Werkstatt. Man kann sie auch kaufen, wenn man Glück hat. „Ich bin selbst manchmal überrascht, was dabei herauskommt“ sagt er und lächelt.

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Text und Bilder (1, 3 und 4) Roland Kugler, Mittelbayerische Zeitung


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